Traunstein
Gemeinschaftstour 20.10.2002

Hier kommt der alte mit dem neuen Steig zusammen

Der Traunstein, der wegen seiner vorgeschobenen Voralpenlage bekannte vorzügliche Aussichtsberg im Salzkammergut, war lohnendes Tourenziel des Alpenvereins. Aufgestiegen wurde über den Naturfreundesteig, einer von drei interessanten Weganlagen durch dessen abweisende Flanken. Dieser wurde im vergangenen Jahr in seinem unteren Abschnitt neu angelegt. Die Route führt nun weiter südlich über teils kompakte Felsen und ist dadurch steinschlagsicherer und (wohl dem Trend der Zeit entsprechend) auch „eisenhaltiger“ geworden. Trotzdem ist der Steig nach wie vor eine anregende alpine Himmelsleiter für versierte Bergwanderer und keine sportbetonte Ferrata für oberarmtrainierte Klettersteigfreaks.

Kurz unterhalb der Naturfreundehütte

Zwei Tunnels schon am Zustiegsweg, herrliche Aussichtskanzeln, abenteuerliche Felsgebilde und ein schönes Felsenfenster, durch das der Weg hindurchführt, boten reichlich Abwechslung. Den besonderen Reiz des Naturfreundesteigs aber machten die Tiefblicke auf den Traunsee aus. In der Sonne war es angenehm warm. Nur für kurze Passagen führte der Pfad durch kühle schattige Winkel. Dort hatte sich oberhalb von etwa 1300 m etwas Neuschnee gehalten, der jedoch das Emporklimmen nicht behinderte. Die Drahtseilsicherungen endeten ziemlich unvermittelt direkt neben dem Naturfreundehaus am westlichen Rand der Gipfelhochfläche. Über die Gmundener Hütte wurde schließlich der höchste Punkt des Berges mit seinem riesigen Kreuz erreicht. Eindrucksvoll zeigte sich bei Föhnstimmung das Panorama mit den vielen, in dieser Jahreszeit schon weiß überzuckerten Bergspitzen bis hin zum Dachstein, die über dem geheimnisvoll dunklen Wasser des Traunsees aufragten.

Der ursprünglich für den Abstieg ins Auge gefasste Hernlersteig auf der Nordseite, der neben der Gmundener Hütte auf die Hochfläche mündet, sah von oben recht winterlich und wenig einladend aus. Alle Teilnehmer waren sich deshalb schnell einig, über den wesentlich freundlicheren, südwärts schauenden und schneefreien Lainau-Steig ins Tal zu hinabzuwandern.

Jetzt gehts los! Erster Tiefblick nach dem Einstieg faszinierende Ausblicke sonniger Fels, was will man mehr!
die berühmteste und meistfotografierteste Stelle mit Tiefblick zum Traunsee jetzt gehts im Schnee weiter Gipfelkreuz, sicher 10 Meter hoch!

Gipfelfoto mit: Hans, Alois, Lorenz, Mike, Chistine, Hildegard, Irmi

Bericht: Lorenz Mayer
Fotos und Internetbearbeitung: Alois Herzig

Zur Homepage des DAV Teisendorf

Inhalt

aktualisiert: 10.12.04 A.H.

Zum Seitenanfang

Sollten Sie auf dieser Seite einen Fehler entdecken, dann bitte eine Email an info@dav-teisendorf.de senden!