Radtour rund um den Schafberg

Vatertagstour (nicht nur mit Väter) 2004 bei bestem Wetter

Eigentlich war eine gemütlichere Runde geplant. Doch die Kienbergstraße am Südufer des Mondsees war wegen Steinschlag immer noch gesperrt und der Tunnel noch nicht fertig. Uns blieb nichts anderes übrig als den Weg über die Eisenauer Alm einzuschlagen, wollten wir nicht zusätzlich den Mondsee umrunden.

Erster Stop am Mondsee Bester Blick über den Mondsee und zur Drachenwand

Wir starteten am Gasthaus Drachenwand in St. Lorenz, um sich zunächst auf dem Radweg am westlichen Mondseeufer warm zu fahren. Nach wenigen Kilometern ging's aber dann zur Sache: der Anstieg auf der Forststraße 500 Höhenmeter zur Eisenauer Alm. Nach einem Aussichtsbalkon über dem Mondsee begann der sehr steile Schlussanstieg, den keiner fahrend bewältigen konnte. Vor der Buchberghütte ließ sich bei einer ersten Brotzeit auf die Letzten gut warten. Hier war für manche der 21 Teilnehmer bereits der anstrengendste Teil der Runde geschafft.

Rast vor der Buchberghütte unter dem Schafberg nasse Füße waren nicht zu vermeiden
Fam. Strohmeier

Für die Mutigen begann nun die Abfahrt über die Ackeralmen. Der zu querende Ackergraben am Beginn der Burggrabenklamm verschaffte den sieben, die diesen Weg wählten, nasse Füße, bevor sie sich mit den anderen, die auf der bequemen Forststraße weitergefahren waren, vor dem Schwarzensee trafen.

Dort konnte man wieder zwischen zwei Varianten wählen. Die einen fuhren auf der Teerstraße über Rußbach nach St. Wolfgang, während sich die anderen auf dem Sattelweg versuchten. Dieser Weg hatte es mit einem steilen Gegenanstieg und rutschigen Steinen bei der noch steileren Abfahrt in sich, eine echte MTB-Strecke! Treffpunkt war die Kirche in St. Wolfgang. Nun hatte jeder Gelegenheit, sich den Ort, die Kirche oder das nächste Cafe anzuschauen, bevor es am Wolfgangsee entlang zurückging. Durch Blumenwiesen nach St. Wolfgang

Die meisten verzichteten auf die bequeme Seeüberfahrt mit der Fähre und den Radweg über St. Gilgen. Sie fuhren, so weit es ging und schoben dann ihre Fahrräder den Pilgerweg entlang über den Falkenstein rauf und teils auch wieder bergab bis zum Gasthaus Fürberg. Diesen Weg mit den Kapellen und dem Eremitenkirchlein kannten die meisten noch nicht. Natürlich ließ kaum einer den Tiefblick vom Aberseeblick aus.

Ab Winkel wartete nur noch ein kurzer Gegenanstieg zum Scharfligsattel auf uns, bevor eine zügige Abfahrt und der schon bekannte Radweg am Mondsee entlang uns zu den Autos zurückbrachte. Bei der Einkehr hatte dann ein Teilnehmer auch seinen Autoschlüssel wieder, den er vor der Abfahrt im Fahrzeuginneren eingeschlossen hatte. So konnte dort die gelungene Vatertagstour bei idealem Sommerwetter ihr gutes Ende finden. Zwei Tage später gab es in den Bergen wieder Schnee. Blick vom Falkenstein-Aussichtspunkt

Mit dieser Tour wurde wieder einmal versucht, durch den Einbau von verschiedenen Varianten einem möglichst breiten Mitgliederspektrum eine Gemeinschaftstour anzubieten. Dies ist voll gelungen, obwohl der Altersunterschied ca. 60 Jahre betragen hat. Keiner musste sich, wenn er nicht wollte, überfordern und die anderen waren mit den teilweise anspruchsvollen tausend Höhenmetern und einer Streckenlänge von knapp 50 km auch ausgelastet.

Geschafft! Beim Gasthaus Drachenwand

Teilnehmer:

Annelies, Annimie, Bernhard, Burgi, Elli, Elisabeth, Erna, Felix, Gunda, Heini, Hilde, Irmgard, Irmi, Johannes, Karl, Martin, Martl, Meinhard, Stefan, Walli. Wer sie nicht kennt, kann die Bilder öffnen.

Alois Herzig

(Tourenleiter, Verfasser, Fotograf)

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aktualisiert: 10.12.04 A.H.

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