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Nachmittagswanderung auf den Adlerkopf
(21.11.2010)

Adlerkopf, eigentlich ein zu mächtiger Name für einen unscheinbaren „Muggel“ auf der bayerischen Seite des Sonntagshorns. Wer die Wege auf diesen versteckten Gipfel, das Gegenüber des Saurüsselkopfes, nicht kennt, bleibt in der Regel hoffnungslos im Latschengestrüpp hängen. Wohl dem, der weiß, dass eine blaue Markierung bei einer alten Wildfütterung beginnt. Steil geht’s dann vom Fischbach auf dem Nordwestrücken aufwärts. Nach insgesamt 2 Stunden sollte der erste Gipfel erreicht sein.

Wir gingen sofort zum nächsten Gipfelkreuz weiter. Ein kräftiger Wind verleidete uns die Gipfelrast. Der Tage zuvor gefallene Schnee störte beim Weiterweg nicht und dank der neuen, von Ludwig B. aus dem Raum Mühldorf angebrachten Seilversicherungen können nun auch Ängstliche die Überschreitung wagen. Den Rastplatz verlegten wir auf die Terrasse der unter dem dritten Gipfel befindlichen Jagdhütte. Die anwesenden Hausherren, ein paar freundliche Jäger, hatten nichts dagegen.

Beim Abstieg hielten wir uns zunächst Richtung Prügelbergkopf. In einer guten Stunde hatten wir unsere an der Wildfütterung abgestellten Fahrräder und wenig später den Parkplatz beim Holzknecht-Museum erreicht. Eine schöne Runde war geschlossen, wir waren für einige Stunden der feuchtkalten Nebelsuppe zuhause entronnen.

Teilnehmer: Annelies, Brigitte, Thomas, Stilla, Schorsch, Susanne, Michi, Hans, Mike und Alois.

Man verzeihe mir die Lüge mit dem Gipfelfoto: es entstand 2 Wochen früher beim Auskundschaften der besten Wege.
Alois Herzig


Erste Rast mit Blick zum Saurüsselkopf

Versicherte Steilstufe zwischen den Gipfeln

Alois erklärt den Weiterweg

Ganz links Hörndlwand, mittig Hochgern

Die Jagdhütte kurz unter dem Gipfel

Sonniges Rastplätzchen

Fotos von Mike

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aktualisiert: 24.11.2010 A.H.

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