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Klettersteig- und Wandertour in Hüttschlag
(05.09.2010)

5 Männer (Karl-Heinz, Max, Robert, Rudi und ich) trauten sich, die einzige Frau (Hilde) traute sich nicht: Durch den Kupfergeist-Klettersteig in der Hüttschlager Wand mit Schwierigkeit D/E.
Den Namen hat dieser Klettersteig von einem Kobold, der farblich ganz aus Kupfer zu sein schien. Wurde er gesehen, geschahen kurz darauf Grubenunglücke oder andere Zwischenfälle in den Kupferbergbauanlagen in Hüttschlag.
Wir hatten Gott sei Dank keine Begegnung mit diesem Kobold und kamen gut und ohne Probleme durch den Klettersteig. Nur einige Stellen musste man schnell durchsteigen um durch das herab tropfende Wasser der noch feuchten Wand nicht allzu nass zu werden. Die Warnung aus den Beschreibungen, dass dieser Steig sehr viel Armkraft abverlangt, konnten wir alle bestätigen. Oben angekommen trafen wir dann wieder auf unsere einzige weibliche Begleitung die über den Wanderweg aufgestiegen war. Wir genossen noch einmal in Ruhe den Tiefblick nach Hüttschlag um von nun an weniger mit Armkraft, dafür um so mehr mit Beinkraft den steilen Weg auf das Hundeck weiter zu wandern. Sehr viele Schwammerl waren am Weg zu finden und ich vertraute dem Fachwissen meiner Begleiter, als sie mir diese nicht nur zeigten und erklärten, sondern für mich auch gleich sammelten.
Am Hundeck-Gipfel konnten wir einen herrlichen Rundblick und Ausblick auf das ganze Großarltal und die angrenzenden Berge genießen. Die ganz Hohen im Süden waren aber leider in Wolken.
Der Abstieg erfolgte über die unbewirtschaftete Schlöglalm nach Karteis. Dort hatten wir ein Auto deponiert, um uns die 3km lange Strecke auf der Straße nach Hüttschlag zurück zu ersparen.
Auf dieser Tour im "Tal der Almen" waren die bewirtschafteten Almen leider nur in Sichtweite, nicht aber in unmittelbarer Reichweite. Zurück in Hüttschlag war der Durst entsprechend groß. Im Hotel Hüttenwirt konnten wir diesen endlich stillen um wieder Kraft für die Heimreise zu haben.
Einen Teil der Schwammerl-Ernte konnte ich schon als Abendessen genießen, köstlich zubereitet von meiner Petra. Dank an dieser Stelle an die Schwammerl-Sammler und meine Köchin.

Georg Eckart


Einstieg Klettersteig

Frisch gewaschener Fels

Im Spülgang

Rentnerpower

Ausgesetzt über Hüttschlag

Die Wanderin wartet scho

Ausblick zum Talende

Die letzten Meter

Geschafft!

Weiter zum Hundeck

Karlheinz und Max beim Reherl sammeln

Kurz vorm Gipfel

Gipfelfoto Hundeck

Filzmooshörndl und Draugstein

Abstieg Richtung Schlöglhöhe über Talende Großarltal

Die Tagesernte als Abendessen

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aktualisiert: 09.09.2010 A.H.

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