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Mountainbiken in den Nockbergen

29.6.-2.7.2011
 
Die Nockberge in Kärnten waren in diesem Jahr das Ziel für vier Tage Mountainbiken einer 20ig-köpfigen Gruppe. Unsere Unterkunft, das Strandhotel-Burgstaller, zentral gelegen in Feld am See (751m), direkt am Ufer des  Feldsees (Brennsee), war ein optimaler Ausgangspunkt, um die 'Nocken' in der Umgebung zu erkunden.
So war der Wöllaner Nock (2145m), der 'Hausberg' Bad Kleinkirchheims, das erste Ziel. Wir starteten in zwei Gruppen. Eine Gruppe von Feld am See direkt aufwärts zur Wegerhütte, die andere mit einem kleinen Umweg über Bad Kleinkirchheim. Das Wetter, ein idealer Sommertag, wolkenloser Himmel, ideale Bedingungen um den Tag maximal auszunutzen. Die Kaiserburg (2055m), mit dem gleichnamigen Gipfelrestaurant der Seilbahn, war auch als Einkehrmöglichkeit geplant. Leider mussten wir enttäuscht feststellen, dass dieses noch geschlossen hatte. Aber alle Teilnehmer präsentierten sich topfit und so erklommen wir noch die letzten 100hm zum Gipfel. Es bot sich eine traumhafte Sicht auf die umliegende Bergwelt. Abwärts ging es dann auf die andere Bergseite, zuerst steil, bis zur Walderhütte (1960m), die auch noch geschlossen war und dann noch ein Stück abwärts, mit einem kleinen Abstecher, zur Geigerhütte (1665m), wo wir uns dann gemütlich zu einer ausgiebigen Stärkung aus den Sätteln schwangen. In schier endloser Abfahrt ging es dann hinunter nach Afritz und entlang des Afritzer Sees wieder zurück nach Feld am See, wo wir direkt vor unserem Hotel ein kühlendes Bad im See nehmen konnten.
Wer die Touren wiederholen möchte: hier eine davon mit GPS-Track und Karte bei gps-tour.info



Auffahrt bi der Wegerhütte

Die Kaiserburg vor uns

Radlertankstelle

Rastplatz am Wöllaner Nock

Auf der Kaiserburg

Die Seilbahnstation "Kaiserburg"

Wöllaner Nock

Abfahrt vom Wöllaner Nock

Oberwöllan

Für den nächsten Tag hatte der Wetterbericht den Durchzug einer Kaltfront mit Niederschlägen vorhergesagt. Das Frühstück konnten wir noch in der Morgensonne auf der Seeterrasse genießen, aber bei der Auffahrt nach Bad Kleinkirchheim begann es dann bereits leicht zu regnen. Unser Ziel war die Brunnachhöhe (1900m). Eine schöne MTB-Route führt von Bad Kleinkirchheim hinauf nach St. Oswald (1319m). Kurz vor dem Ort begann es dann stärker zu regnen und so machten wir erst mal eine Pause in einem Carport. Wie bestellt hörte der Regen aber nach wenigen Minuten auf und so konnten wir dann die 600hm hinauf zur Brunnachhöhe radeln, wo uns ein eisiger Wind empfing. So ging es nach kurzer Anziehpause hinüber zur Oswalder Bockhütte und über einen schönen Singletrail hinter zum Erlacherhaus (1636m), wo wir gemütlich einkehrten. Nun ging es hinunter Richtung Radenthein, um eigentlich immer am Berg entlang nach St. Peter zu fahren, von wo wir über Obertweng wieder nach Feld am See gelangen wollten. Ein 'Verhauer' machte es aber noch mal spannend und wir fanden uns nach einem kurzen 'Staudenrauscher' entlang eines verfallenen Güterwegs in Radenthein wieder. Die Sonne hatte mittlerweile auch wieder die Oberhand gewonnen und so wurde der Tage mit einem Bad im See, einem köstlichen Abendessen und in gemütlicher Runde auf der Seeterrasse beendet.


Schnapper aus Bad Kleinkirchheim

Auf der Brunnachhöhe

Bei der Oswalder Bockhütte
Hier noch Aufnahmen von der "Testtour", 2 Tage vorher:

Speichersee

Wegkreuz vor der Oswalder Bockhütte

Das Erlacher Haus

Auch der Freitag begann mit strahlendem Sonnenschein, unser heutiges Ziel, Millstätter Törl (1905m), mit der Millstätter Hütte. Nach einer kurzen Abfahrt nach Radenthein ging es zuerst hinauf nach Kaning und dann auf der schmalen Fahrstraße zum Nöringsattel (1665m). Das letzte unbewaldete Stück bot dann eine schöne Aussicht, aber ließ uns auch die Gänsehaut wachsen. Es blies ein eisiger Wind und so war jeder dankbar um die gemütliche Stube in der Millstätter Hütte. Nach der Pause noch kurz ein Gruppenfoto vor der Hütte und dann nichts wie abwärts nach Millstatt, der Wärme entgegen. Die sommerliche Badetemperatur am Millstätter See ließen die Kälte 1300hm weiter oben fast unglaublich erscheinen und gemütlich in den Lounge-Sesseln am Seeufer sitzend, wurde der 'gemütliche' Teil des Tages eingeleitet. Auch ein kurzen Gewitterschauer auf den letzten Kilometern hinauf nach Feld am See, konnte der Stimmung da nichts mehr anhaben.


Millstätter Hütte und -Törl, vom Kamplnock

Millstätter Hütte

einmal alle Teilnehmer beisammen

Am letzten Tag teilten wir uns zuerst wieder in zwei Gruppen. Ein Teil startet am Thurnerhof vorbei, wo die 'Nockgames' einen Hauch von schottischem Highlandfeeling aufkommen ließen, hinauf zur Hochalmhütte (1800m). Um von dort nach einer Einkehr wieder hinunter zum Gasthof Bergfried (1128m) zu fahren. Zwei Teilnehmer reichte dieser Anstieg noch nicht und sie nahmen auch noch den Mirnock (2118m) unter die Räder. Der andere Teil wählte eine gemütlichere Route entlang der Langlaufloipe über Radenthein hinunter nach Döbriach um von dort über den 'Weißen Felsen' hinauf zum Treffpunkt beim Gasthof Bergfried zu fahren. Es boten sich noch einmal wunderbare Ausblicke auf den Millstätter See und es war ein gelungener Abschluss für die Veranstaltung. Alle Teilnehmer vereint machten sich vom Gasthof Bergfried wieder zurück auf der beschilderten Mountainbikeroute zum Thurnerhof, wo uns ein letztes Stück Singletrail noch mal ein Grinsen ins Gesicht zauberte.


Frühstück über dem See

Feld am See

Millstätter See, Auffahrt zum GH Bergfried

Die Damenriege

Ort der Kraft .....

... und danach

Am Ende waren es wieder vier tolle Tage in einer tollen Umgebung und einer noch besseren Gruppe!
 
Heinrich Mühlbacher


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aktualisiert: .25.07.2011 A.H.

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