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Klettern und Klettersteige in Arco
(17. - 20.5.2012)
Ein verlängertes Wochenende an den Felsen um Arco verbrachten 12 Teilnehmer mit den Tourenbegleitern Stefan Stadler, Robert Hanisch und Georg Eckart.

Donnerstag: Anreise, Zeltaufbau und Klettergarten
Nach der Abfahrt um 05:00 Uhr in Siegsdorf konnte schon um 09:30 begonnen werden mit dem Zeltaufbau. Kaum fertig damit ging es auch schon los zum Klettern. Ziel war für alle der Klettergarten „Muro del Asino“ am Colodri. Für den Weg dorthin teilte sich die Gruppe: Stefan ging mit einer Hälfte die „alpine“ Variante, den Klettersteig über den Colodri-Gipfel. Die andere Hälfte wählte die kulturelle Variante und wanderte um den Burgfelsen herum durch die Altstadt von Arco und vorbei an der Kirche „S. Maria di Laghel“ zum Klettergarten. Wie zu erwarten war der Klettergarten bereits gut besucht da er auch eine größere Auswahl an leichten Routen bietet. Dank noch genügend freier Routen kamen aber alle auf ihre Kosten. Als Rückweg wählten dann alle den Weg durch die Stadt, bot er doch gleich die Möglichkeit das Flair von Arco in den Eisdielen und Bars von Arco zu genießen. Abendessen gab es dann in der Pizzeria „California“ in der Nähe vom Campingplatz, denn dies war auch eines der wenigen Lokale in der die große Gruppe gemeinsam Platz fand. Trotz des schon langen Tages harrten dann noch die härteren Teilnehmer noch bis Mitternacht aus, um Eli mit einem Geburtstagsständchen und einem Fläschchen Sekt zur Volljährigkeit zu gratulieren. Sie selbst hätte es beinahe verschlafen, ging sie doch kurz vorher schon ins Zelt.

Klettersteig Colodri:


Klettergarten Muro del Asino:


Am Campingplatz "Camping Zoo":


Freitag, Klettertouren an den Sonnenplatten und Klettersteig in Mori
Robert machte sich mit einer Gruppe auf zum Klettersteig „Monte Albano“ in Mori (zwischen Roveretto und Nago). Für diesen schwierigen Klettersteig (bis Schwierigkeit „D“) ist Kraftausdauer und Schwindelfreiheit erforderlich. Die ausgesetzten Querungen versprechen den gewünschten Nervenkitzel, das Highlight der Tour ist die Traversata degli Angeli, die „Engelstraverse“, ein Quergang im Mittelteil der Wand. Georg und Stefan machten sich mit 8 Teilnehmern auf zur Wand „Parete Zebra“ (Sonnenplatten), um dort Mehrseillängen-Routen zu klettern. Bernhard und Rüdiger konnten als erfahrene Kletterer die Route „Claudia“ (5a, 14 Seillängen) klettern. Georg kletterte mit Elisabeth, Sepp und Simon die Routen „Via delle Mimose“ (5b, 3 SL) und „Zole Man“ (neue Route, ~5b, 3 SL). Stefan kletterte mit Steffi, Thomas und Rainer die Route „Gino Gianna“ (4c, 4 SL). Das Wetter verschlechterte sich und daher nutzen dann alle den späteren Nachmittag zum Einkauf und Kaffeetrinken in der Stadt bevor es wieder in die Pizzeria California zum Essen ging.

Klettersteig "Monte Albano" in Mori:


Klettern an den Sonnenpölatten ("Parete Zebrata"):


Abends in der Pizzeria "California"


Samstag, Klettertouren, Klettergarten und Klettersteig
An diesem Tag ging es wieder dreigeteilt los: Georg kletterte gleich in der Nähe des Campingplatzes an der San Paolo Wand mit Elisabeth, Sepp und Simon die Route „Via Calliope“ (5+, 6 SL). Stefan besuchte mit Steffi, Thomas, Rainer und Bernhard den Klettergarten Massone und Robert ging mit dem Rest zunächst den Klettersteig „Rio Sallagoni“ an der Castello di Drena und anschließend noch an den Sonnenplatten zum Klettern. Auch die Klettergruppen mit Georg und Stefan besuchten noch am Nachmittag den Klettersteig „Rio Sallagoni“ bevor es wieder zur Pizzeria California ging. Für diesen Abend wurde sogar reserviert, galt es doch einen guten Platz zu bekommen, um an der extra aufgebauten Leinwand das Fußball-Championsleage-Finale Bayern-München gegen Chelsea zu verfolgen. Da der Ausgang des Spiels nicht sehr erfreulich war endet hier der Bericht für diesen Tag.

Klettersteig "Rio Sallagoni" in Drena:


Klettergarten Massone:


Klettertour "Via Gallioppe":


Sonntag, Klettergarten und Klettersteig über dem Gardasee, Heimfahrt
3 Tage waren nun schon um und nachmittags sollte es schon wieder nach Hause gehen. Es wurde nun Zeit, auch dem Gardasee einmal ein wenig näher zu kommen. Nach dem Abbau des Lagers ging es nun vorbei an Riva in Richtung Ledrosee. Ein voller PKW blieb gleich nach dem langen Tunnel im Ledrotal stehen und besuchte mit Georg den Klettergarten „Regina del Lago“. Mit wunderschönen Routen und einem schönen Seeblick wartet dieser Klettergarten auf. Da das Wetter aber mittlerweile schlechter wurde waren nur noch die Routen schön, der Seeblick leider getrübt. Stefan und Robert führten den Rest von Biachesa (Ledrotal) aus über den Klettersteig „Fausto Susatti“ auf den Cima Capi (909m) und nach Rast auf der Biwakhütte Arcioni wieder zurück zum Ort. Wenn auch die Sicht nicht ungetrübt war so konnte man doch den Tiefblick auf den Gardasee genießen. Das Wetter blieb trocken bis alle wieder im Auto saßen. Ein kleiner Zwischenstopp noch an einem Kiosk in Mori und dann ging es wieder nach Hause.

Klettersteig "Fausto Susatti":


Tourenbegleiter: Stefan Stadler, Robert Hanisch, Georg Eckart
Teilnehmer: Rosi M., Anneliese E., Elisabeth F., Rudi und Rosi L., Rüdiger W., Simon A., Sepp W., Thomas J. und Steffi G., Rainer J., Bernhard L.
Bericht: Georg Eckart
Bilder: Teilnehmer

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aktualisiert: 08.06.2012 A.H.

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