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Quer durchs Reichraminger Hintergebirge
(15. bis 16.09.2012)

Wer kennt es, das Reichraminger Hintergebirge in Oberösterreich, nördlich dem Sengsengebirge vorgelagert? Ein weißer Fleck für die meisten Bergsteiger und MTBler in unseren Breiten, obwohl über die Autobahn in gut 1 ½ Stunden von uns aus erreichbar.

Es war mein Ziel, die Berge, Almen und Schluchten dieses reizvollen Teils des Nationalparks Kalkalpen im Zuge einer MTB-Rundtour unseren Mitgliedern näherzubringen.

Wir starteten zu acht bei leichtem Nieselregen beim Stausee an der Steyr und querten in vielem Auf und Ab auf einsamen Forststraßen bis in das Tal der Krummen Steyrling. Außer einer Gämse ließ sich im ersten Abschnitt unserer Tour niemand blicken. Gemütlich wars dann in der Ebenforstalm, vor allen Dingen am Kachelofen.

Nach der Abfahrt zum Reichramingbach, neben dem bis 1971 die Waldbahn Holz nach Reichraming transportierte und auf deren Trasse ein Radweg angelegt wurde, entschlossen wir uns zu einem Schwenk nach rechts. Durch 19 Tunnels und über 41 Brücken führt dieser eindrucksvolle Weg ins Herz des Reichraminger Hintergebirgs. Ab dem Hirschkogelsattel ging’s in flotter Fahrt, an Brunnbach vorbei immer abwärts, zum Schluss leider bei Regen, bis zu unserem Gasthaus Ortbauerngut in Reichraming.

Für Wiederholer: GPS-Track, Karten, weitere Fotos usw. vom 1. Tag wieder bei www.gps-tour.info


sollen wir bei dem Wetter losfahren?

kleine Lichtblicke, die Sonne kommt raus

bei der Ebenforstalm, unsere Mittagspause

die Tunnels waren sogar beleuchtet!

Am Schleierfall

wie ein Canyon

Eine Wegsperrung wegen der Hirschbrunft zwang anderntags zu einem Umweg über die Autoauffahrt zur Schosserhütte und zur Hohen Dirn. Endlich hatte sich das nicht vorhergesehene Regengebiet verzogen und wir konnten somit einen sonnigen Tag bei bester Fernsicht erleben. Die Abfahrt ins Trattenbachtal nahm kein Ende. Ein kleiner Trail verhinderte, dass wir bis zur Enns abfahren mussten. Bei der anschließenden Auffahrt zum höchsten Ziel der Rundtour, zum Schoberstein, war beißen angesagt: soll eine der steilsten und zähsten MTB-Auffahrten Österreichs sein. Umso besser schmeckte es dann bei der Einkehr auf dem Naturfreundehaus unmittelbar unter dem Gipfel.

Die anschließende Abfahrt nach Molln und die letzten 10 km auf dem ebenen Steyrtalradweg nach Klaus waren noch ein Schmankerl, immer in Sichtweite des Großen Priels im Toten Gebirge.

Leider war meine Tourenbeschreibung diesmal nicht besonders genau: Statt 100 km und 3000 Hm sollen es 140 km und zwischen 3700 und 3900 Hm (je nach Gerät) gewesen sein. Aber was solls: Alle Mitfahrer (Maria, Max, Fini, Franz, Judith, Herbert und Kathi) meisterten die Strecke mit Bravour!

Für Wiederholer: GPS-Track, Karten, weitere Fotos usw. vom 2. Tag wieder bei www.gps-tour.info
 

Auffahrt von der Enns zur Hohen Dirn

die A.-Schosser-Hütte, beste Ausgezogene!

Bei Sonne läßt sich gut einkehren

der nette Trail von der Hütte zum Gipfel

Großer Priel, der Begleiter bis zum Auto

Wiesenabfahrt verhindert zusätzliche 300 Hm

zu Fuß die letzten Meter zum Gipfel

das Ziel, 1285 m hoch, ist erreicht

Beginn einer  ewig langen Abfahrt

Bericht und Fotos: Alois

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aktualisiert: 17.09.2012 A.H.

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