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Alpinklettern an der Karlsbader Hütte
vom 18. bis 21.Juli 2013

Da die Felbertauernstraße immer noch wegen des Murenabgangs gesperrt war, sind wir am Donnerstag über die Tauernautobahn nach Lienz und weiter zum Kreithof gefahren. Dort haben wir den Tag zum Einklettern im gleichnamigen Klettergarten verbracht. In der großen Routenauswahl (über 100) hat jeder seine passende Tour gefunden. Nach einer Kaffeepause am Kreithof sind wir Nachmittag in knapp zwei Stunden auf die Karlsbader Hütte gegangen. Beim Zustieg konnten wir an den großartigen Felsen schon einige Kletterrouten, die wir in die engere Auswahl genommen hatten identifizieren.

Am Freitag ist der Georg mit seiner Gruppe (Angie, Bernhard und Rüdiger) die 16 Seillängen der Tour „Leo Jeller Gedächtnisführe“ V+ auf die kleine Laserzwand geklettert. Ich bin mit meiner Gruppe (Elisabeth, Jonathan und Matthias) die 7 Seillängen der Tour „Gamsplatte“ V- auf die kleine Gamswiesenspitze geklettert und anschließend noch zum schönen Klettergarten „ÖTK-Felsen“. Wie in einem Zitat der Kletterlegende W.A. Güllich „Man geht nach dem Klettern nicht zum Kaffeetrinken – sondern Kaffeetrinken ist elementarer Bestandteil des Kletterns“, haben wir uns zu Kaffee und Kuchen auf der Hütte wieder getroffen, um uns gegenseitig von unseren Touren zu berichten. Wir waren auf der Karlsbader Hütte sehr gut untergebracht und haben die vier Tage bestens gespeist.

Früh und Abends waren einige noch rund um den nahen Laserzsee unterwegs um die besonders schöne Stimmung bei Sonnenauf- bzw. Untergang mit dem Fotoapparat einzufangen. Auf Grund der durchwegs guten Erfahrungen von Freitag haben wir am Samstag die Touren getauscht. Also der Georg ist mit seiner Gruppe die „Gamsplatte“ geklettert und Ich mit meiner Gruppe die „Leo Jeller Gedächtnisführe“. Am Nachmittag waren einige beim Slacklinen und die ganz harten von uns sind im Laserzsee baden gegangen. Ja, ihr seht auf dem Foto richtig: Auf dem See schwimmt hinten noch eine Eisscholle. Natürlich sollte auch W.A. Güllich am Samstag Recht behalten (Stichwort Kaffee)!

Für den Sonntag hat sich Georg seine Gruppe den „Haspinger-Anstieg“ IV- auf die Teplitzer Spitze ausgesucht und ich bin mit meiner Gruppe die Nordostverschneidung V auf den Törlspitz geklettert. Einer meiner Jungen Teilnehmer meinte, dass auf der Route mehrere „supergeile Locations“ waren. Ich hätte mich anders ausgedrückt, aber er hatte Recht! Auf beiden Touren führt der Abstieg am ÖTK-Felsen vorbei, sodass wir uns dort wieder getroffen hatten. Auf dem Felsen, für Wanderer unzugänglich, hat unser Blumenliebhaber das Dolomiten Fingerkraut gefunden. Dann sind wir zurück zur Hütte, um einem elementaren  Bestandteil des Kletterns nachzugehen.

Zusammenfassend hatten wir in einer herrlichen hochalpinen Umgebung vier wunderschöne Klettertage bei bestem Kletterwetter!

Tourenleitung: Georg, Stefan
Fotos: Elisabeth, Markus, Georg, Stefan
Bericht: Stefan


KG Kreithof

KG Kreithof

KG Kreithof

Leo-Jeller-SL 14

im Hintergrund Kl. Gamswiesensp.

Abendstimmung

Leo-Jeller-Ausstieg

Karlsbadener Hütte - Laserzsee

ÖTK-Kletterfelsen

Dolomiten-Fingerkraut

Platz an der Sonne

vorletzte SL zur Kl. Laserzwand

Gipfelrast

Slackline

Badespaß

Laserzsee am Morgen

Morgenstimmung

Geile Location

Geile Location

Tour Neandertaler am ÖTK-Fels

Alpen-Leinkraut

Gruppenfoto vor ÖTK-Fels

Panorama

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aktualisiert: 31.07.2013 A.H.

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