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Schon seit Monaten habe ich keine Tourenberichte von Sektionstouren mehr bekommen. Deshalb hier einmal ein Bericht, den ich für unsere Nachbarsektion verfaßt habe. Wir (die Bergbeisser Tittmoning) waren auf Mallorca unterwegs, der überwiegende Teil mit dem Rennrad, aber eine kleine, feine Gruppe auch mit dem MTB und zu Fuß.

Eine Woche mit dem Mountainbike rund um Alcudia

Wer auf ein Training für die kommende Rennradsaison verzichten kann, leiht sich in Mallorca lieber ein MTB aus und lernt auf für schmale Reifen ungeeigneten Wegen die Insel näher kennen. Wir (Christa, Gerti, Lissi und ich) haben dies eine Woche als „Plausch-Gruppe“ der Tittmoninger Bergbeisser erleben dürfen.

Zunächst spielte das Wetter nicht mit. Erst am Montagnachmittag reichte eine Regenpause für die erste Ausfahrt, die uns auf den sogenannten Antennenberg von Alcudia (Puig de San Marti) raufführte. Bei der Weiterfahrt über Pollenca zur Cala San Vincenc beeindruckten die riesigen Wellen, die sich in der Bucht brachen.


Am darauffolgenden Tag wurden kurzerhand 3 selbständige „Bike und Hike“-Touren auf der Halbinsel Cap des Pinar zusammengehängt. Erstes Ziel war die Penya des Migdia, der sogenannte Kanonenberg (auf ihm steht tatsächlich eine Kanone!). Es folgte der Anstieg zum Talaia d Alcudia (444 m) mit anschließender MTB-Umrundung dieses Berges, um auf der Südküste der Halbinsel die Cova Tancada, eine äußerste beeindruckende, frei zugängliche und nur durch Klettern erreichbare Tropfsteinhöhle zu erreichen.


Zur Pflicht eines jeden Alcudia-Urlaubers gehört eine Fahrt zum Cap de Formentor. Parallel zur Rennradgruppe fuhren wir zu viert diese Strecke und hängten noch einen Abstecher zur Cala Murta an. Der Tag war mit dem Rückweg über den Talaia Albercuix gut ausgefüllt und der einzige, bei dem neben dem MTB auch ein Rennrad ein geeigneteres Gefährt gewesen wäre.


Dafür gings am Donnerstag wieder ins Gelände. Durchs sogenannte Maffaytal erreichten wir die Südauffahrt zum Kloster Lluc. Im Kloster durften wir einen Chorgesang erleben. Auf einer Nebenstraße gelangten wir an den Fuß des Puig Tomir (1104m) und stiegen ihm aufs Haupt. Einsames Mallorca: wir waren alleine auf dem Gipfel! Umfassende Rundumsicht, sogar bis Palma, belohnte die Kletterei. Der anschließende Singeltrail auf dem Pilgerweg nach Pollenca war alles andere als einfach zu fahren, soll aber einer der „flowigsten“ Mallorcas sein.


Am letzten Tag war zum „ausrollen“ eine einfachere Runde angesagt. Auf der üblichen Straße Richtung Inca, vorbei an Buger, steuerten wir unser Ziel, den Puig Santa Magdalena an. Bei der Rückfahrt konnten wir natürlich nicht an „meinem“ Cafe in Muro vorbeifahren und als Abschluss wurde noch der Vogelschutzpark Albufera durchquerte, wieder eine MTB-Strecke.


Nebenbei haben wir, obwohl für uns nur Landschaft, Natur, Berge, Dörfer usw. zählten, beinahe 300 km und über 5000 Höhenmeter gesammelt.

Alois Herzig

Zum Nachfahren hier wieder die GPS-Daten:
2. Tag   4. Tag   5. Tag  
und als Dreingabe eine echte Bergtour zu den Hexenhöhlen: 7. Tag

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aktualisiert: 22.05.2013 A.H.

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