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Hochtour auf das große Wiesbachhorn
(29. - 30.6.2013)

Obwohl das Wetter nicht durchgehend schön vorhergesagt war, sind wir am Samstag Vormittag nach Kaprun gefahren und dann mit dem Bus hinauf zum Mooserboden (2040m). Von dort haben wir den Aufstieg auf das Heinrich Schweiger Haus (2802m) begonnen. Schon nach wenigen hundert Höhenmetern mussten wir durch knietiefen Schnee stapfen. Die hangabwärts geschichteten Felsplatten kurz vor der Hütte waren bei der Schneelage heikel, sodass wir uns am Stahlseil mit unseren Klettersteigsets sicherten.

Nach einer Kaffeepause bin ich noch nach draußen, um die Verhältnisse auf dem weiteren Weg nach oben zu erkunden. Ich konnte in der steilen Felsrinne kurz nach der Hütte das ganze Stahlseil freilegen und viel loses Eis entfernen. So war der Weg für den Aufstieg auf den Gipfel am Sonntag frei!

Wie der Wetterbericht angekündigt hatte, begann es am Abend leicht zu schneien. Das Schweigerhaus wird seit dieser Saison von einem neuen Wirt hervorragend geführt. Die hohe Qualität der einheimischen Produkte und die gekonnte Zubereitung kann man bei jedem Schluck und Bissen erkennen.

Obwohl die Felsen am Morgen von einer Eisschicht überzogen waren, konnten wir die Felsrinne zügig erklettern. Zum Glück waren wir eine starke Gruppe, dass wir uns bei der sehr anstrengenden Spurarbeit über den Kaindlgrat abwechseln konnten. Nach etwas mehr als drei Stunden erreichten wir den Gipfel des großen Wiesbachhorn (3564m). Der Wind hat die Wolken immer wieder für ein paar Sekunden weggeblasen und gab dann wunderschöne Ausblicke auf den Großglockner und die anderen umliegenden Gipfel frei. Es war sehr viel stimmungsvoller, als wenn der ganze Himmel wolkenfrei gewesen wäre.

Dank ein bisschen Wetterglück konnten wir sieben (Nadine, Cordula, Andreas, Jonathan, David, Sepp und Ich) eine großartige Hochtour durchführen!

Tourenleitung, Bericht und Fotos: Stefan Stadler

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aktualisiert: 03.07.2013 A.H.

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