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Klettern im Alpstein an der Hundsteinhütte
(19. - 22.06.2014)

Südplättli, Fähnligipfel, Südrippli, Sandürliweg. Lauter niedliche Namen, aber doch ernste Ziele im Alpsteingebiet gleich südlich des Bodensees.

Mit 8 Personen besetzt ging es am Fronleichnamstag mit unserem Vereinsbus nach Brülisau bei Appenzell. Beim Aufstieg zur Hundsteinhütte zeigte sich die Schweiz gleich von ihrer klischeehaften Seite: Freilaufendes Braunvieh mit Hörnern, Kuhglockengeläute und ein junger Kuhhirte, der in der Holzschubkarre das Streu einsammelt. Nur der Himmel zeigte sich noch nicht von seiner schönsten Seite, aber es blieb trocken. Nach der Ankunft an der Hundsteinhütte gönnten wir uns zunächst eine Kaffeepause, in er es nun ruhig draußen auch regnen durfte. Aufgrund der Witterung entschlossen wir uns dann, nicht weiter oben am Widderalpstöck zu klettern, sondern 10 Min. unterhalb der Hütte an der Bollenwees im Klettergarten „Stifelwand“. Zur Einstimmung auf die nächsten Tage konnte hier jeder seine persönliche Grenze ausloten.

Am Freitag packten wir dann den Widderalpstöck: Stefan ging mit seiner Gruppe an den Sektor Hurlibutz und sie kletterten dort die Routen „Hurlibutz“ (5b, 4SL) und „Neue Zeiten“ (5c, 4SL). Anschließend nutzten Sie die Nähe zum Hundstein (2157m) und wanderten noch auf dessen Gipfel. Georg ging im Sektor „Neu Neues Südplättli“ mit seiner Gruppe die gleichnamige Route (5b, 5SL), stieg jedoch dann wieder ab zur Hütte da es nach Regen aussah. Nach einer Kaffepause wurden einige sportliche Routen im Klettergarten an der Bollenwees gemacht.

Am Samstag kam dann das „Highlight“ des Kletterausflugs: „Kreuzberg III“ mit seinen „Ripplis“ (Auf den Schweizer Karten werden die Kreuzberge auch „Chrüzberg“ genannt):
Über die Bollenwees, Saxer Lücke und Roslenalp ging es hinauf zur Scharte zwischen Kreuzberg III und IV. Nur ein paar Meter von der Scharte südöstlich bergab ging es dann zu den Einstiegen. Die Gruppe Stefan startete mit dem wirklich spektakulären Aufstieg auf das „Schmale Südrippli“ (4b, 5SL), Georg machte mit seiner Gruppe den „Sandürliweg“ (5c, 4SL). Nach Abstieg zur Scharte wechselte die Gruppe Georg zum Schmalen Südrippli und die Gruppe Stefan überkletterte das „Breite Südrippli“ (3a, 4SL). Von der Scharte seilten wir dann ab zum Fuß der Kreuzberge und an der Roslenalp gleich unterhalb war dann eine gemütliche Einkehr redlich verdient. Auf dem Rückweg noch ein erfrischendes Bad im Fählensee an der Bollenwees, bevor es zum Abendessen zurück auf die Hütte ging. Die Fußballfans mussten sich dann am Abend das WM-Spiel Deutschland-Ghana am Smartphone-Radio anhören, da es in den umliegenden Hütten keine Gelegenheit gab, das Duell am Fernsehen mit zu verfolgen.

Den letzten Tag ging es noch einmal hinauf zum Widderalpstöck auf den Fähnligipfel (1980m). Bei bestem Wetter, aber mit etwas frischem Wind, kletterten beide Gruppen fast nebenher die Touren „Südwestkante“ und „Röstiraffle“ (beide 5c, 6SL). Ein wunderschöner Gipfel und beste Fernsicht auf Säntis, Altmann und den ganzen Alpstein krönten den Abschluss der Kletterfahrt bevor es wieder ins Tal und zur Heimreise ging.

Gruppen und Teilnehmer:
Georg Eckart mit Markus B., Elisabeth, Matthias
Stefan Stadler mit Markus K., Christian, Valentin

Leitung: Georg Eckart und Stefan Stadler

Bericht: Georg Eckart

Bilder: Teilnehmer


Rast am Sämtisersee

Fählensee mit Altmann und Hundstein

Widderalpstöck, wo gehts lang?

Hundstein, Markus, Christian, Valentin, Stefan

Kreuzberg 3, Rucksackdepot

Kreuzberg 3, Schmales Südrippli

Kreuzberg 3, Schmales Südrippli

Kreuzberg 3, Schmales Südrippli

Kreuzberg 3, Schmales Südrippli

Kreuzberg 3, Schmales Südrippli

Kreuzberg 3, Gipfel

Roslenalpl

Kreuzberge

Baden im Fählensee

Fähnligipfel

Fähnligipfel: Matthias, Schorsch, Markus, Elisabeth

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aktualisiert: 29.06.2014 A.H.

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