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Gemütliche Wanderung zur Hundsfußalm
(25.06.2014)


Durch eine Exkursion bei der Tagung "Almen aktivieren" bin ich erstmals zur Hundsfußalm bei Weißbach (Lofer) gekommen. Mir hat diese Alm und die Bewirtschaftung der Weiden und der Bewirtung mit echten Almschmankerln so gut gefallen, dass ich heuer dorthin eine Mittwochtour angeboten habe. So sind nun 21 Teilnehmer in Fahrgemeinschaften nach Weißbach bei Lofer gefahren, wo am Parkplatz Wieserbrücke zunächst Treffpunkt war.

Von dort gingen wir etwa 15 Minuten der Saalach entlang bis zur ÖAV Ferienwiese. Hier zweigt der Grasenbergweg ab, über den wir in 1 1/2  Std. sanft ansteigend und immer im Wald und lichten Grashang die Forststraße Hintertal -  Wildental erreichten. Von hier war es über den Goldenen Zweig nur mehr eine viertel Stunde bis zur Hundsfußalm.

Am Wegesrand konnten Knabenkräuter, Waldvögelein, Glockenblumen, Akeleien und viele weitere Bergblumen beobachtet werden.

Die Alm ist von Juni bis September normal nur Freitag bis Sonntag bewirtschaftet. Für angemeldete Gruppen kommt die Bäuerin, Frau Helga Millinger aber auch an anderen Tagen auf die Alm. Dort wurden wir mit schmackhaften Almjausen (Käse, Speck, Krapfen mit Kraut) sowie frischen Getränken sehr gut bewirtet. Die Bäuerin hat uns erklärt, dass sie vor allem selbst gemachte Produkte verwendet, was zwar viel Arbeit macht, aber auch mehr Verdienst bringt.

Die Pinzgauer Rinder sind tagsüber im Kaser und werden dort auch gemolken. Seit kurzem stellt die Bäuerin neben Brot, Butter, Aufstrichen, Kräutersirup auch Käse selbst her.

Nachdem sich -wie im Wetterbericht angekündigt- schwarze Wolken zusammenballten, mussten wir leider schon zeitig wieder  Abschied nehmen. Das Almschnapserl hat uns für den nassen Rückweg sehr gut getan. Wir gingen zunächst die Forststraße Richtung Wandbauer und weiter zum Gasthaus Lohfeyer. Bereits auf diesem Weg übergossen uns heftige Regenschauer mit Graupeln. Der weitere Abstieg führte nun durch die beeindruckende, wegen des Regens aber patschnasse Seisenbergklamm. Nach Entrichtung des Klamm-Eintrittsgeldes kamen wir mehr oder weniger nass aber doch zufrieden und beeindruckt wieder bei unseren Fahrzeugen an.

Sepp Ramstötter

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aktualisiert: 29.06.2014 A.H.

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