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Mittwochsgruppe auf dem Weitlahner und der Roßalm
(18.06.2014)

Trotz recht instabiler Wetterlage zu der Zeit war uns Petrus an diesem Tag recht gut gesinnt. Eine Woche zuvor hatte ich schon Kontakt mit der Sennerin Cornelia von der Roßalm aufgenommen, ob überhaupt eine Einkehre mit Versorgung möglich ist. Dies hat sie mir zugesagt und so konnte ich am Parkplatz in Hainbach telefonisch 28 Personen rechtzeitig anmelden, damit noch kurzfristig genügend Kuchen gebacken werden konnte.

Zunächst führte uns ein schmales Sträßchen durchs Klausbachtal, übergehend in einen guten Weg zum weiträumigen Dalsen-Almgebiet. Ab hier ging es steil bergan mit vielen kleinen Kehren bis hin zum Gipfelaufbau des Weitlahnerkopfes. Dieser besteht aus schrofigem Fels, der aber die letzten 50Hm mit Seilen gut gesichert ist.

Der Gipfel bietet reichlich Platz für alle, um die nun verdiente Brotzeit gemütlich einzunehmen. Nach ausgedehnter Rast bewegten wir uns im leicht ansteigendem Gelände zur Roßalm. Diese urige Hütte, übrigens die höchstgelegene oberbayerische Alm auf ca. 1700 m , konnte uns große Schar kaum fassen.

Hier wurden wir mit ofenfrischem Kuchen und einer großen Getränkeauswahl durch Selbstbedienung aus dem Lagerraum bestens versorgt. Der Senner Sepp und gleichzeitig Pächter dieser Alm durfte bisher noch nie eine so große Besucherschar bedienen, wie er mir versicherte. Sichtlich erfreut darüber holte er seine Steirische-Ziach aus der Stube und spielte uns einige almerischen Stücke flott auf.

Der Rückweg führte uns über einen alten, unmarkierten Steig, der in keiner Karte mehr aufgeführt ist und somit auch nicht mehr unterhalten wird. Als Insider-Steig ist er aber noch recht gut erkennbar, sehr romantisch und eine wahre Freude diesen zu gehen. Um aber zum Parkplatz zu gelangen mussten wir noch ca. 2km entlang der Straße marschieren.

Somit ging ein wunderbarer Bergtag zu Ende, mit Wegen und Steigen die bisher noch keiner aus unserer Gruppe kannte und der zu unserer besonderen Freude auch von unserem Sektions-Chef Franz Waldhutter mitgestaltet wurde.

Schorsch Waldherr


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aktualisiert: 24.06.2014 A.H.

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