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Familienwochenende auf der Teisendorfer Hütte
Neue Unterkunft hat ersten Härtetest mit Bravur bestanden

Zum gemeinsamen Bergwochenende trafen sich sieben Familien, mit insgesamt 14 Kindern im alter von zwei bis neun Jahren, der Sektion Teisendorf/ Waging. Gemeinsam wurde die „neue“ Hütte und das gesamte Hüttenumfeld auf „Familientauglichkeit“ getestet. Ergebnis: Eine glatte Eins!


Die ganze Gruppe vor der Hütte

Am Samstagmorgen war Treffpunkt an der Predigtstuhlbahn. Gemeinsam wurde aufgefahren und die Hütte bezogen. Während die Kleinen den Bezug des Lagers und die Frage; „wer wo schläft und bei wem“, mehr oder weniger demokratisch lösten, wurde von den Mamas und Papas die Hütte fachkundig unter die Lupe genommen. Da es sich durchwegs um Häuslbauer und Handwerker handelte, war der Blick mitunter recht kritisch. Aber man musste den „Rentnern“ durchwegs zugestehen, ganze Arbeit geleistet zu haben, da gab es  nichts zu rütteln.

Nachmittags wurde das Hüttenumfeld in einer kleinen Wanderung erkundet und gegen Abend mussten die Kinder noch gemeinsam einen „Schatz“ suchen. Das abendliche Spagettikochen wurde mit einem Spiele-abend (fast ohne Schaffkopf!) abgeschlossen. Wobei der Abend für manche richtig lang wurde.

Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, der wird bald aufgestanden, und so waren wir um neun Uhr schon abmarschbereit in Richtung „Steinerne Agnes“. Als dann auch die kleinsten den Gipfel des Karkopfes erreichten, wurde bei der Gipfelbrotzeit beschlossen, die Agnes Agnes zu sein lassen und sich damit zu begnügen, ihr von der Ferne auf`s Haupt gesehen zu haben, ganz nach dem alten Bergsteigermotto: „Der Berg is koa Frosch, der hupft net davo, und scho gar ned die Agens, die Stoanerne; Wir kemman wieder!“

Am Nachmittag wurden, bei noch bestem Wetter, die Vorzüge der neuen Unterkunft, samt seiner Sonnenterasse, voll ausgekostet. So verging der Nachmittag bei Kaffee, Kuchen, Brotzeit, Limo und Bier wie im Flug, und schon hatten wir übersehen, dass sich das Wetter ziemlich rasch um tat. Aber das Leben ist hart, auch schon für die Kleinsten, und so musste ein weiterer Schatz bei Regen, Sturm und Nebel gefunden und geborgen werden. Beim heißen Tee am Kachelofen war das Wetter aber dann schnell vergessen.

Warum selber kochen (und abwaschen) hieß es am Sonntagabend. So  wurde der Vorzug eines Berghotels, gleich um die Ecke, in Anspruch genommen und man lies sich bekochen. Nach etwas längerer Nacht, aber für manche eine genau so unruhige wie die erste, wurden frische Semmeln besorgt (auch die gibt`s dort oben!) und nach gemeinsamen Frühstück und Hüttenputz wurde aufgebrochen in Richtung Heimat.

Abschließend waren sich alle Beteiligten einig, dass die Sektion, mit all ihren fleißigen Händen, eine ganz grimmige Hütte geschaffen hat, die ihres gleichen sucht. Auch ist die Ausstattung, sowie das gesamte Hüttenumfeld, äußerst geeignet für Unternehmungen mit Kindern und Jugendlichen.

Alle beteiligten möchten der Sektion nochmals herzlich danken und versprechen dies, durch rege Nutzung, entsprechend zu würdigen. Weitere Veranstaltung für Kinder und Jugendliche sind bereits in Planung. Mehr darüber sicher im nächsten Jahresprogramm.


Auf Schatzsuche

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Jenga-Spiel: Wann stürzt der Turm ein?

Auf dem Karkopf

Bericht: Franz Trattler
Fotos: Heinrich Mühlbacher

 

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aktualisiert: 20.08.05 A.H.

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